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Baur au Lac
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Die Baur au Lac Geschichte

Das Baur au Lac wurde 1844 von dem Österreicher Johannes Baur eröffnet. Als Zweithotel neben dem Stadthotel Baur en Ville gedacht, stand die Villa am See Reisenden zur Verfügung, die „inkognito“ bleiben wollten.

Mit dem Baur au Lac schrieb Johannes Baur Hotelgeschichte: Als Erster ging er das Wagnis ein, sein Hotel unmittelbar am Ufer des Zürichsees zu bauen. Vom ersten Tag an war das Baur au Lac ein Beispiel an Luxus, Großzügigkeit und Diskretion und sicherte sich einen Platz in der Spitzengruppe internationaler Grand Hotels. 1854, zehn Jahre nach der Eröffnung, veröffentlichte die Leipziger „Illustrierte Zeitung“ einen zweiseitigen Artikel über das Baur au Lac mit der Überschrift „Die Verschönerung von Zürich“. Der Redakteur schwärmte von den großartigen Eindrücken aus dem Hotel und seiner Umgebung.

Wagner

Mit dem Baur au Lac hatte Europas Hoch- und Geldadel ein neues Stammdomizil in Zürich. Die Mächtigen der Welt erachteten das Hotel als veritable Adresse bei ihren Reisen in oder durch die Schweiz. Neben König Ludwig I. von Bayern, dem König von Schweden, dem König von Norwegen und dem Kaiser von Äthiopien zählte auch Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als Sisi, samt Gefolge zu den Stammgästen.

Zu ihnen gesellten sich schon bald die Schönen und Berühmten. Richard Wagner feierte hier am 22. Oktober 1856 die Welturaufführung des ersten Akts seiner Walküre. Künstler wie Marc Chagall und Henry Moore residierten hier und auch Thomas Mann und Alfred Hitchcock zählten zu den Stammgästen.

Sophia Loren, Gina Lollobrigida, Audrey Hepburn, Jane Mansfield und Brigitte Bardot versprühten den Glamour des europäischen Kinos der 60er und 70er Jahre.

Herr Baur

Die Gründerfamilie  – Wie alles begann

Johannes Baur hatte 1844 das Hotel eröffnet, acht Jahre später übergab er es an seinen Sohn Theodor. 1889 änderte sich zwar der Name des Besitzers des Baur au Lac, die Familie jedoch blieb die gleiche: Emmy, die Tochter von Theodor Baur, heiratete den Kölner Hotelbesitzer Karl Kracht. Unter seiner Führung wurde im Jahr 1898 das Baur au Lac auf seine heute bekannte Größe von 17’000 Quadratmeter ausgebaut (plus 1’400 Quadratmeter Außenbereich).

1914, gerade nach der Fertigstellung des neuen Pavillons, verstirbt Karl Kracht und sein Neffe Hans Kern übernimmt die Geschäfte in der folgenden schwierigen Zeit. 1916 übernehmen Fritz und Hermann Kracht, die beiden nur 20 und 25 Jahre alten Söhne von Karl Kracht, die Führung. 1949 tritt Charles Kracht die Leitung an und unterzieht das Hotel einem umfangreichen Investitionsprogramm. Er baut und gründet den Club Baur au Lac – der Erste seiner Art in der Schweiz – sowie die Kellerei in Urdorf, in der 700'000 Flaschen lagern und initiiert den Jahrhundertumbau, dessen Planung bereits Ende der 80er Jahre anläuft.

 

Familie Kracht

Die Gründerfamilie heute

Das Baur au Lac feierte 2019 sein 175-jähriges Jubiläum und zählt damit zu den weltweit ältesten 5-Sterne Hotels, die noch im Besitz der Gründerfamilie sind, mittlerweile in sechster und siebter Generation.
Dem Traditionshaus liegt seit seiner Gründung 1844 ein steter Wandel zugrunde. Dazu gehören in einem Familienunternehmen auch Übergänge von Generationen. 1990, nach dem Tod des Vaters, ging das Baur au Lac in den Besitz von Andrea Kracht, seiner Mutter Marguita Kracht und Schwester Gabrielle Feldhahn-Kracht über. Andrea Kracht fungiert u.a. als Delegierter des Verwaltungsrates, während sich Marguita Kracht bis vor wenigen Jahren der Innengestaltung des Hotels in Zusammenarbeit mit Viviane Rey, der Ehefrau des damaligen Hoteldirektors Michel Rey, und den Innenarchitekten widmete; Gabrielle Feldhahn-Kracht ist stille Teilhaberin. 

Seit 2022 bereichert Marguita Kracht, die Tochter von Andrea Kracht, ihren Vater neu in der Leitung des Baur au Lac. Ihre gesammelten Erfahrungen in den prestigeträchtigsten Hotels der Welt dienen ihr dabei als Inspiration für die zukünftige strategische Ausrichtung des Familienunternehmens.

Christian von Rechenberg & Wilhelm Luxem

Die Direktoren

Direktorenwechsel gab es in den letzten Jahren nur wenige. Beides spricht für eine Kontinuität, die weltweit unverwechselbar ist und die Spitzenstellung des Hauses innerhalb der internationalen Luxushotellerie festigt. Mit Michel Rey an seiner Seite, der von 1983 bis 2013 in zweiter Generation in Folge dem Haus als Direktor vorstand, strebte Andrea Kracht stets danach, die Erwartungen der Gäste an eines der traditionsreichsten Hotels in Europa in jeder Hinsicht zu erfüllen und die Spitzenposition des Baur au Lac zu bewahren. Danach übernahm Wilhelm Luxem das Amt des Direktors und verabschiedete sich Mitte 2022 in den wohl verdienten Ruhestand. Das Zepter übergab er per 1. Juli 2022 an Christian von Rechenberg, der sich bereits vor über 20 Jahren als Praktikant in das Baur au Lac und die Hotellerie verliebt hat.